Im Jahr 2024 fand der 26. Deutscher Kongress für
Philosophie wieder in der Westfälische Wilhelms-Universität Münster unter dem Leitthema
»#digital|denken« vom 22. bis 26. September statt.
Der Kongress mit dem Inhalt der Werte der alten Griechen hätte mir besonders entsprochen. Bereits für 2020 war er geplant, wurde aber durch die Covid-19 Pandemie um ein Jahr verschoben. Im Jahr 2021 wird er als Online-Kongress durchgeführt. Dadurch ist der Reiz der Teilnahme verbunden mit einem Städtebesuch deutlich gemindert.
Der XXIV. Kongress der DGPhil fand vom 6. bis 9. September 2017 an der Humboldt-Universität zu Berlin
zum Thema »Norm und Natur« statt. Organisiert wurde er vom DGPhil-Präsidenten
Prof. Dr. Dr. h.c. Dominik Perler.
Dass Berlin immer eine Reise wert ist, braucht niemandem erklärt zu werden.
Ich wohnte nahe beim Bahnhof Friedrichstrasse am Berthold-Brecht-Platz und hatte so nur ca. 10 Minuten
Fussweg über die Friedrichstrasse und Unter den Linden bis zum Uni-Hauptgebäude. Neben den teils
sehr akademischen Vorträgen blieb also Zeit zum Besuch der Museums-Insel (Pergamonmuseum)
und einem Theaterbesuch im nahen Berliner Ensemble (Der kaukasische Kreidekreis).
Auch ein Abendspaziergang zum Potsdamer Platz lag in Fussreichweite.
Beinahe wurde der Rückflug durch den Konkurs der Air Berlin verunmöglicht.
Der XXIII. Deutsche Kongress für Philosophie fand vom 28. September bis 2. Oktober 2014 an der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zum Thema »Geschichte - Gesellschaft - Geltung«
statt. Organisiert wurde er vom DGPhil-Präsidenten Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Quante.
Dieses Mal begleitete mich auch meine Conny.
Mehrheitlich fanden die Vorträge und Kolloquien im fürstbischöflichen Schloss,
dem Hauptgebäude der Universität statt. Wir wohnten an der Westgrenze der Altstadt und ich durchquerte so
jeden Morgen die Velo-Stadt Münster mit ihren eindrücklichem Fassadenhäusern und dem Dom zum Schloss.
Hier gibt es mehr Raum für Rad- als für Autoparkplätze.
Vom Kongress-Geschehen wurde in der Stadt kaum Aufhebens gemacht.
Eine besondere Attraktion war der "Kulturnachmittag" mit einem Besuch nach
Havixbeck zur Burg der Freiherren Droste zu Hülshoff, des Geburts- und Elternhauses der Dichterin
Annette von Droste-Hülshoff. Der riesige Park lud zum Lustwandeln.
Der XXII. Deutsche Kongress für Philosophie fand vom 11. bis 15. September 2011 an der
Ludwig-Maximilians-Universität München statt und hatte das Thema »Welt der Gründe«.
Organisiert wurde der Kongress von DGPhil-Präsidenten Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin,
Staatsminister a.D.; Schirmherren der Veranstaltung waren der bayerische
Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch und der Münchener Oberbürgermeister Christian Ude.
Dabei wurde intensiv über den Unterschied zwischen Grund und Ursache debattiert. Als Randveranstaltung wurde an verschiedenen Orten in der Stadt unter dem Titel »Philosophen in der Stadt« gut besuchte Theater, Vorträge, Vorführungen organisiert mit regem Publikumsinteresse. Ein besonderes Ereignis war der launisch/witzige Abschlussvortrag des Oberbürgermeisters Ude und natürlich die Beiträge des Organisators Nida-Rümelin. Auch die Nähe der Universität zum Englischen Garten liess mich einige Veranstaltung bei schönem Herbstwetter schwänzen. Vom Hotel an der Goethestrasse war der Kongressort sowohl mit der U-Bahn als auch zu Fuss in 30 Minuten leicht zu erreichen.